Thomas und Anika in Neuseeland

10. April 2009

mehr jetzt:

zurueck!

danke und tschuess.

nomindness

25. März 2009

wir haben wieder neue bilder hochgeladen,

heute wird das auto uebergeben,

morgen treffen wir freunde, die wir in wellington kennengelernt haben und fahren mit denen zur waiheke island, jippi, wieder bootfahren.

unbedingt muessen wir irgendwann mal eine grosse kreuzerrundfahrt machen, wir sind sehr gerne auf schwankendem untergrund.

die zeit rennt, bald ists wieder vorbei und nun traeumen wir von nepal, also eines tages…

wir freuen uns auf unsere lieben und auf ekkehart und schokoladenmilchshakes.

kurbelt ihr ein wenig am sonnenrad, damit wir uns nicht wieder an regen und matsch gewoehnen muessen.

bald mehr, versprochen,

alles liebe,

a. und t.

11. März 2009

wieder ein kleiner bericht. die tage vergehen wie im traume.
täglich wunderschöne landschaften, und all die tausend kleinen,
unvergesslich schönen abenteuer, füllen unsere herzen mehr und mehr.
seit dem letzten bericht ist schon wieder soviel passiert, das wir entweder
einen roman schreiben oder einfach nur mit einem breiten lächeln schweigen könnten.
es gibt wieder neue fotos, welche glaube ich den eindruck einigermassen am besten ausdrücken.
gerade sind wir wieder in der nähe von auckland, und werden uns hier intensiv um unseren
autoverkauf kümmern. wir sind zuversichtlich, und all die anfragen bestätigen dies.
die letzten tage in neuseeland werden wir in einem hübschen künstlerort verbringen,
und die vergangenen monate ein wenig revue passieren lassen. der spätsommer zeigt
sich hier von seiner gewohnt warmen seite, und wir werden mit einer menge sonnenschein
verwöhnt. naja, und wenn wir dann anfang april wieder in deutschland ankommen,
geht auch schon wieder der frühling los :D

liebe grüsse an euch und bis zum nächsten bericht….
thomas und anika.

Zerstreuung

2. März 2009

Lange nicht gemeldet, viele aufgewuehlte Gefuehle, Aufs und Abs, elektrische Haende, magnetische Krieger und Sonstiges.

Es wird vielleicht nicht leicht sein, sich vorzustellen, dass einem erst Kameras + Objektive, sowie Laptop gestohlen werden und 2 Tage spaeter die Polizei anruft, dass der Laptop wieder aufgetaucht ist und die Diebe nun im Gefaengnis sitzen:

Aber es hat ja auch nicht jeder einen Rosenquarz im Reisglas!

Jedenfalls hat uns das ein wenig aufgewuehlt und ja und… Wir sind jetzt auf dem Weg zur Nordinsel, von der wir ja ausser der groessten Stadt Neuseelands noch nichts gesehen haben. Dort erwarten uns 2000 Jahre alte Baeume, Tropfsteinhoehlen, Gluehwuermchen und totgefahrene Possums, die matschig ueber die Strasse verteilt sind. Ueberall, igitt! Die Neuseelaender hassen diese lieblichen, grossen Ratten und tun alles dafuer, sie auszurotten, da sie ihnen ein wenig zur Plage geworden sind. Wir aber moegen die Possums mit ihren buschigen Schwaenzchen und deshalb werden wir uns auch keinen Merino-Pullover aus original neuseelaendischem Possum-Fell kaufen.

Nebenbei versuchen wir unseren Van zu verkaufen, was in der Nebensaison nicht das einfachste Unterfangen, aber moeglich, ist. Wenn wir das geschafft haben, werden wir vermutlich gegen Anfang-Mitte April in Deutschland eintrudeln, die Plaene haben sich geaendert, und wir freuen uns mehr von Europa kennenlernen zu koennen. Geplant ist etwa Arbeiten in Norwegen oder Irland, eher Norwegen, und ein wenig in Skandinavien und sonstig schoenen Landschaftsgegenden umherzureisen.

In 2-3 Stunden muessen wir auf der Faehre sein und schauen uns dann bei wolkenleerem Himmel den Sonnenuntergang Marlborough Sounds an, das wird sicher huebsch!

Unsere Maegen knurren, wir gehen uns mit Sonne auftanken.

Macht es gut, ihr Lieben!

Achso und es ist gar nicht so toll im Sommer Geburtstag zu haben, wie man meinen koennte, jedenfalls spielt das Wetter keine Rolle, der Tag war dennoch grossartig und Thomas war so lieb zu mir, wie man nur lieb zu jemandem sein kann.

Tooooooes!

Cheers

und Smiles,

Anika und Thomas

Und nochwas: Neue Fotos sind schon laenger online, sind wir froh, dass wir die nochmal wieder bekommen haben!

http://flickr.com/photos/33907519@N04/

Neue Berichte aus dem Sonnenland

12. Februar 2009

Es regnet.

Nachdem die Gefuehle des Festivals sich auf angenehme Weise in uns manifestiert haben sind wir nun jeden Tag an einem anderen Ort und geniessen das Reiseleben so gut, wie wir koennen, also richtig gut.

Wir sind durch Bergpaesse gefahren, haben Wasserfaelle gesehen, waren am Meer spazieren und haben mit den Voegeln gezwitschert.

Ausserdem haben wir eine Geisterstadt besucht, in der frueher die Goldminenarbeiter, der nun stillgelegten Mine beschaeftigt waren. Seit 1950 wohnt nun niemand mehr in der Stadt und das einzige, was einen noch an die damalige Zeit erinnert sind die wenigen, leerstehenden Gebaeude, die jedermann betreten kann. Wir waren uebergluecklich, als wir in das Haus eines Friseurs gegangen sind, das noch genau ausgesehen hat, wie aus der damaligen Zeit und wir fuehlten uns, wie in ein frueheres Leben zurueck versetzt. Die Stimmung, das Licht und die antike Einrichtung haben uns animiert einige Fotos zu schiessen, die schon seit ein paar Tagen auf unserer flickr-Seite zu sehen sind.
Anschließend starteten wir unsere Tour ueber den Arthur’s Pass, der uns durch die Suedlichen Alpen fuehrte.
Hier waren wir zuerst zu Gast bei riesig grossen Steinsgebilden, die mit den Bergen im Hintergrund die schoensten Panoramabilder unseres Tages gezeichnet haben. Dort konnten wir unsere Kletter- und Spazierlaune in vollen Zuegen ausleben und wir konnten Kraft tanken fuer unsere aufregende abendliche Tour durch eine 400 m lange Hoehle.

Ausgestattet mit Taschenlampe haben wir uns auf den Weg zu dieser gemacht und dabei vorher nicht gelesen, wie man sich am besten auf diesen Hoehlenbesuch vorbereitet. Zuerst mussten wir durch 2 kniehohe Fluesse stapfen, wobei ich (Anika) schon rumgemault habe, dass die Steine an meinen Fuessen druecken, da wusste ich allerdings noch nicht, dass man in der Hoehle bis zur Taille im Wasser steht und nichts sieht ausser dem Licht der Taschenlampe und nichts spuert aussser den teils glitschigen, teils spitzen Steinen unter den Fuessen.
Son sind wir also barfuss durch die Hoehle gestapft, in der Hand unsere Schuhe und Kleidung, das heisst: Thomas in Boxershorts und ich mit blankem Arsch und beide mit vollen Haenden und um Gleichgewicht kaempfend.

Da Thomas auch noch die Taschenlampe tragen musste, verlor er manchmal mehr oder weniger den Halt und schlug dann mit der Taschenlampe gegen die Wand, wobei ich jedes mal Angst um mein Leben hatte, da der Ausgang ohne Taschenlampe sicher nicht einfach wiederzufinden gewesen waere.

Irgendwann habe ich auch noch Stimmen in fremden Sprachen durcheinander reden hoeren und eine Art Trommelmusik der Ureinwohner, wobei wir von keiner Menschenseele umgeben waren, so dass ich dann ziemlich froh war als wir umgekehrt sind und der Akku der Taschenlampe noch bis zum Ausgang gereicht hat. Trotzdem war es fuer uns beide ein neues und herrlich aufregendes Ereignis. Zudem hat uns das Hoehlenwasser am naechsten Tag eine Dusche gespart, die wir haetten suchen muessen. Wir sind sparsame Fuechse! Sind Fuechse eigentlich sparsam? Wir schon.

Am Abend habe ich noch herrliche Pfannkuchen gebacken (danke Mama, dass du mir immer so eine vorbildliche Koechin gewesen bist), die wir mit Aprikosenmarmelade verputzt haben, um dann am naechsten Tag weiter durch die Suedlichen Alpen zu einem Wasserfall zu reisen, den wir durch das erklimmen hunderter von Stufen erreicht haben. Huebsch war es und gelohnt hat es sich auch, trotz des nun immerzu ziehenden Muskelkaters, der sich in meinen Oberschenkeln bemerkbar macht.

Heute sind wir in Hokitika, gerade in diesem Moment nutzen wir das Internet der Buecherei, um mal wieder von uns hoeren zu lassen und in ein paar Minuten oder doch eher in ein paar Stunden geht es weiter zu einem anderen Wasserfall und zu einem See, anschliessend, wahrscheinlich morgen, sehen wir dann die 2 bekanntesten Gletscher Neuseelands, den Franz Josef Gletscher und den Fox Gletscher. Mal sehen, wie sie so im Vergleich zu dem Vatnjajökull aus Island abschneiden.

Es ist angenehm merkwuerdig nie laenger als einen halben Tag an einem Ort zu verweilen, wenn gleich man auch merkt, dass diese Art zu leben nichts Dauerhaftes ist, aber dafuer fuer die wichtige Zeit, in der man so Leben kann, eine herrliche Erfahrung und wir sind uebergluecklich, dass wir diesen Weg miteinander teilen duerfen.

Nachdem wir tagsueber in der Gegend rumkurven, kochen wir uns abends immer etwas Leckeres, plaudern dann ueber die Welt und das Leben, malen uns Zukunftsgedanken aus, fuehlen unsere Freunde und unsere Familie im Herzen, hoeren unsere Lieblings-Musik und lesen all die Buecher, die wir mitgenommen haben.

Anfang Maerz ist eine unserer liebsten deutschen Musikerinnen, die Kleingeldprinzessin, in Dunedin, einem schottisch beeinflussten Ort ganz im Sueden, wo wir planen uns Arbeit zu suchen und fuer etwa 2 Monate zu verweilen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

“Wir moegen wie Eisberge auf dem Meer dahintreiben und getrennt erscheinen-
doch wenn wir schmelzen, bleibt nichts von uns uebrig.
Die Konturen werden verschwinden und der Eisberg wird nicht mehr da sein.
Er wird eins mit dem Ozean.”

Liebste Gruesse von uns an euch.

wieder keine zeit

7. Februar 2009

…aber neue bilder!

Rakete - abgehoben.

4. Februar 2009

Gerade eigentlich alles schonmal geschrieben, abgesendet… Fehler… nicht kopiert…

Nun also nochmal und in Kurzform:

Das Festival hat uns viel mitgegeben, viel innere Ruhe, viel Ausgeglichenheit, viel Liebe und viel Motivation weiter zu machen und fuer das einzustehen, was man wirklich ist und wo man hinmoechte.

Haben die Tage ueberwiegend in Workshops verbracht, die sich, um das Thema grob anzuschneiden, mit Soundhealing, Yoga, Meditation, dem Maya-Kalender, Lemurischen Kristallen und Diskussionen um “Solutions for Paradise” befasst haben. Wir bleiben nun eher wortlos und innerlich gefuellt zurueck, freuen uns auf unsere bevorstehende grosse Reise durch die Suedinsel und geniessen den momentanen Regen, der mal ein wenig Erfrischung bringt zwischen all den Sonnentagen.

Wir haben dann nichts weiter zu sagen ausser:

Habt ihr schonmal einem Spatz tief in die Augen gesehen?

OM
und auf bald!

Liebesbrief an unsere Muttis:

29. Januar 2009

Wir sind immernoch in dem kleinen Hippiedorf Takaka und haben in den letzten Tagen nicht viel gemacht, ausser den Sommer zu geniessen und am Strand zu brutzeln.

Waren auch weiterhin fleissig im Meer baden, was wir jetzt aber nicht mehr tun werden, da uns bei unserem letzten Badebesuch ein 3m²-Rochen ueberrascht hat und wir von nun an das Wasser lieber mit ein wenig Abstand geniessen.

Die groessten Ereignisse in der letzten Woche waren:

1. ein Hoehlenbesuch: Sind an einem 28°C-Tag einen furchtbar anstrengenden Wanderweg gelaufen, der uns nach 1 Stunde bergauf kraxeln zu einer schoenen, kleinen Tropfsteinhoehle gefuehrt hat.

2. ein Kalkstein-Reservatsbesuch: Dort haben wir noch einmal den Duft der frischen Pflanzen genossen und sind ein halbes Stuendchen gewandert.

3. ein kleines Feuer am gestrigen Abend, um uns aufzuwaermen und uns von den taenzelnden Flammmen berieseln zu lassen.

4. der Rochen! (aber den hatten wir ja schon erwaehnt)

Dadurch, dass wir hier immernoch auf das Festival warten, was dann morgen losgeht, ist also kaum Nennenswertes passiert und wir melden uns wieder, sobald die 5 Tage dort vorueber sind.

Was wir hier immer schreiben wollten, aber jedes mal vergessen haben:

- Der Liter Diesel kostet nur 41 Euro-Cent

- Anika hat in Auckland frische Erdbeeren gegessen, ueberhaupt ist das frische Obst und Gemuese hier der reinste Hochgenuss. Noch nie hat uns solch ein Geschmack in der Mundgegend beglueckt, wenn wir eine Banane verspeist haben, lecker.

Also, nicht vergessen, liebe Muttis, auf dem Festival wird es vermutlich keinen Handyempfang geben und wir melden uns dann bei euch, sobald die 5 Tage vorbei sind.

Das Beste fuer euch, Anika und Doml

+ eine winzige Auswahl neuer Fotos

Dschungelleben

22. Januar 2009

Braungebrannt und froehlich melden wir uns zurueck aus dem Pazifik, in dem wir in den letzten Tagen fleissig umhergeschwommen sind.

Nun sind wir in Takaka, einem kleinen netten Oertchen, von dem aus man sich gut die Gegend anschauen kann, die uns bereits einige Eindruecke beschert hat.

Mittlerweile sind wir an dem Punkt angekommen, wo wir zu viel von dem erlebt haben, was sich nicht in Worte fassen laesst, was ja wiederrum sehr gut ist, denn wir sind bunt und zufrieden.

Im Auto wohnt es sich herrvorragend, das Bett ist komfortabel, der Gasherd kocht leckere Speisen und fahren kann man auch noch damit. Wir hatten wirklich Glueck mit dem Kauf, denn unsere Verkaeufer waren aeusserst pingelige (nette) Ingenieure, die alles perfekt haben wollten und uns nun ein putzmunteres und prima ausgestattetes Auto hinterlassen haben. Danke an die beiden, falls sie es irgendwie lesen sollten.
Das einzige, was wir wirklich zu tun haben, ist, alle 4 Tage unseren Kuehlakku aufzuladen, uns auf den Campingplatz schleichen, um dort eine warme Dusche einzuheimsen und Wasserhaehne zu finden, damit wir nicht austrocknen. Anfangs war es noch eine kleine zu ueberwindende Huerde, fremde Leute nach Platz im Kuehlregal zu fragen, aber mittlerweile fuchsen wir uns gut durch, denn ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss und Rudeltiere sind wir auch nicht.

Das mit der Jobsuche haben wir ein wenig aufgeschoben, da wir uns nun erstmal Tickets fuer ein Festival gekauft haben, dass so ziemlich der Fusion zu aehneln scheint: umweltfreundlich, organisch, ein wenig elektronisch, ein paar Buschtrommeln, Workshops, Healing Zone und alles aufgebaut nach den Gesetzen der heiligen Geometrie. Da lassen wir dann das Tanzbein und die Kundalini schwingen, Fotos folgen. Festivallink: (http://nativeharmonics.co.nz/luminate)
Jedenfalls tingeln wir tagsueber immer irgendwo in der Natur herum: Strand, Berg, Busch und Wald; und abends suchen wir uns ein abgelegenes Plaetzchen, kochen uns etwas Leckeres, lesen Osho und Reisefuehrer und beobachten den Sternenhimmel durch unser Schiebedach, bevor wir uns schlafen legen.

Mehr haben wir erstmal nicht zu berichten.

Wir hoffen, ihr seid gluecklich,

Thommi und Anika

Achja und neue Fotos sind auch wieder da!

http://www.flickr.com/photos/33907519@N04/

ganz kurz

17. Januar 2009

Keine Zeit, seht selbst bei flickr!

http://www.flickr.com/photos/33907519@N04/

(danke bjoern fuer das plugin, habe allerdings nicht verstanden, wie das funktioniert. schon gar nicht auf die schnelle.)



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